Lapis Lazuli
Edelsteine wie der Lapis Lazuli und die Kunst der Schmuckherstellung haben gemeinsamen Hintergrund. Beide zeugen von Wohlhaben und erstaunen durch ihre Schönheit seit mehreren tausenden von Jahren. Der Mensch hat durch die zahlreichen Hypostasen, durch die ihn seine Zivilisation geführt hat, Schmuck und den Wunsch nach Ästhetik nie aufgegeben.
Edelsteine waren schon in den Zeiten der ersten kommerziellen Tätigkeiten, eines der wichtigsten Zahlungsmittel und da sie Reichtum bedeuteten und ihre Qualitäten nie veraltete sind sie das Symbol des Wohlstandes und des Luxus geblieben.
Mit der Zeit hat sich die Verwendung von Edelsteinen fast ausschließlich auf die Schmuckindustrie konzentriert und die einst für andere Zwecke (z.B. als Farbmittel oder Tauschgegenstand) benutzten Steine haben ihren würdigen Platz in Goldschmuck und anderen edlen Gegenständen gefunden.
Lapis Lazuli ist eine Sorte unter den zahlreichen Edelsteinen, auf welche, diese Metamorphose zutrifft. Das Gestein wird noch Heute in zahlreichen Ländern abgebaut. Die Fundorte, wo sich das Lapis Lazuli Gestein finden lässt, sind meistens auf die Gewinne angewiesen, die der Bergbau durch dieses Gestein bringt und deswegen und wegen seinen zahlreichen Fassetten und edlem Anblick wird Lapis Lazuli weiterhin als eines der gefragtesten Mineralgemische betrachtet.
Aus Lapis Lazuli werden einerseits Schmuckstücke, andererseits esoterische oder Modegegenstände hergestellt. Die Verarbeitung des ursprünglichen Gesteins geschieht meistens nicht in den Ländern, in denen es gewonnen wird, sondern anhand des exportierten ungeschliffenen Materials in fernen Ländern eingerichtet.
Lapis Lazuli ist durch seine extrem starke Ultramarinblaue Farbe zu erkennen, welche mit edlen Pyrit streifen in einigen Spalten goldene Fassetten aufweist. Je nach Zusammensetzung kann das Lapis Lazuli als Edelstein verarbeitet werden. Wirklich gefragt sind hierbei die Steine mit dunkelblauer Farbe.
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